VI. Festival Lateinamerikanischer Poesie in Wien

Die ÜbersetzerInnen

Erich Hackl (Steyr, Österreich,1954)

Schriftsteller und Übersetzer. Germanistik- und Romanistik-Studium in Wien, Salamanca und Málaga. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a.: Österreichischer Förderungspreis für Literatur 1991, Literaturpreis der Stadt Wien 2002, Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch 1996. Zu seinen bekanntesten Werken zählen: Abschied von Sidonie (1989); Sara und Simón. Eine endlose Geschichte (1995); Entwurf einer Liebe auf den ersten Blick (1999); Die Hochzeit von Auschwitz und Eine Begebenheit (2002). Erich Hackl hat sich auch als Übersetzer lateinamerikanischer Lyrik und Prosa einen Namen gemacht.

Klaus-Jürgen Liedtke (Südtondern, Deutschland, 1950)

Projektleiter der Virtuellen Ostseebibliothek, veröffentlichte die Gedichtsammlung Scherben Leben Brocken Tod. Gedichte 1969 – 99 sowie das Prosabuch Die versunkene Welt. Als literarischer Übersetzer aus dem Schwedischen hat er u.a. das Werk von Gunnar Ekelöf in 7 Bänden herausgegeben (1991-2004 bei Kleinheinrich in Münster). Auszeichnungen: 1993 Natur-och-Kultur-Übersetzerpreis, 2004 Tolkningspris der Schwedischen Akademie, 2005 Paul-Celan-Preis.

Melamar (Celovec/Klagenfurt, Österreich, 1976)

schreibt Poesie, Prosa und gelegentlich Dramolette. 2004 erschien der Roman Fall in die Nacht bei Viza, Wien. Im Jänner 2007 erfolgte die Gründung von Farce Vivendi, "Plattform für Literatur, Kunst und menschenwürdiges Dasein" in Wien. Seit Februar 2007 Moderation des FARCE VIVENDI OPEN MIC. Als Übersetzerin überträgt sie hauptsächlich literarische und geisteswissenschaftliche Texte aus dem Rumänischen und Spanischen, gelegentlich auch aus dem Englischen, ins Deutsche. Übersetzungen wurden unter anderem in der „Buchkultur“ und in „Quo Vadis Romania? – Zeitschrift für eine aktuelle Romanistik“ publiziert. 

Enrique Moya (Caracas, Venezuela, 1958)

Erzähler, Dichter, Herausgeber und Übersetzer literarischer Werke. Er publizierte in verschiedenen literarischen Genres in Zeitungen und Zeitschriften in Lateinamerika, USA und Europa. Lesungen in Berlin,  London, Prag, Wien, Mexiko, Dubai, Hong Kong, Caracas, Buenos Aires u.v.a. Enrique Moya ist Leiter des lateinamerikanisch-österreichischen Literaturforums.

Iguaraya Saavedra (Caracas, Venezuela, 1960)

bersetzerin (Deutsch, Französisch, Englisch). Mitwirkung beim Festival lateinamerikanischer Poesie in Wien, Übersetzung literarischer Werke  u. a. von Friederike Mayröcker, Manfred Chobot, Dieter Berdel, Stephan Eibel, Robert Schindel, Petra Ganglbauer, Waltraud Seidlhofer.

Eva Srna (Wien, Österreich, 1951)

Übersetzerstudium an der Universität Wien (Spanisch, Englisch). Akademische Lateinamerikanistin. Seit 2002 literarische Übersetzungen für diverse Veranstaltungen, seit 2003 Mitarbeit am Festival Lateinamerikanischer Poesie in Wien. Übersetzung spanischer und lateinamerikanischer Lyrik und Prosa sowie geisteswissenschaftlicher Texte ins Deutsche; Filmuntertite-lungen. Derzeit Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Wien.

Francisco Uriz (Zaragoza, Spanien, 1932)

Promovierter Jurist, Spanischprofessor, Dichter, Dramaturg und Übersetzer renommierter Autoren wie August Strindberg sowie außerhalb Skandinaviens weniger bekannter Schriftsteller. Er hat  dreißig Jahre lang in Stockholm gelebt und ist Gründer des Hauses für Übersetzer von Tarazona. 1996 erhielt er für das Buch Antología de la poesía nórdica den Spanischen Staatspreis für die beste Übersetzung.

Birgit Weilguny (Wien, Österreich, 1980)

Übersetzerstudium an der Universität Wien (Spanisch, Englisch). Studium der Komparatistik. Teilnehmerin am Workshop „Neues Schreiben“ des Burgtheaters Wien unter der Leitung von David Spencer. Übersetzt mit nicht enden wollender Leidenschaft Lyrik für das Festival Lateinamerikanischer Poesie (seit 2003 u. a. von Carolina Lorca, Daniel Múxica), dramatische Texte (Trauriger Ritter des Rock'n Roll, 2005, von Jesús García Campos) und Prosa (Feuer am Wort, 2008, von Luisa Valenzuela).