VII. Festival Lateinamerikanischer Poesie in Wien

Enrique
        Moya

Zum VII. Festival Lateinamerikanischer Poesie in Wien

haben wir folgende Gäste aus dem spanischen Sprachraum eingeladen: Marco Antonio Campos (Mexiko), Miguel Casado (Spanien), Gustavo Antonio Garcés (Kolumbien), Tamara Kamenszain (Argentinien) und Antonio Trujillo (Venezuela); weiters die österreichischen Dichter Sabine Gruber, E. A. Richter und Gerhard Rühm sowie den in Wien lebenden britischen Dichter Peter Waugh.

Mit diesem bereits zum siebenten Mal stattfindenden Festival haben wir uns einmal mehr vorgenommen, das Beste zu bieten, was in den beiden Sprachen auf dem Gebiet der Lyrik hervorgebracht wird. Dass unser Engagement auch Realität werden kann, danken wir nicht nur den namhaften lateinamerikanischen, spanischen und österreichischen Schriftstellern, die immer wieder an unseren Lesungen teilnehmen, sondern auch dem Österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Literaturhaus Wien, die unsere Bemühungen um Integration und Promotion der österreichischen und lateinamerikanischen Literatur in beiden Sprachräumen als tragende Säulen unterstützen.

Beim diesjährigen VII. Festival wurden wir darüber hinaus von folgenden Institutionen unterstützt: Kolumbianisches Ministerium für Kultur, Fundarte (Stiftung für Kunst und Kultur von Caracas, Venezuela), Gulbenkian-Stiftung (Portugal), Hauptbücherei Wien, Labyrinth (Vereinigung englischsprachiger DichterInnen in Wien) sowie vom Kunsthistorischen Museum Wien, das uns den neu renovierten Theseustempel zur Verfügung stellt, um unsere Veranstaltung in einem angemessenen Rahmen zu beschließen. Auf akademischer Ebene möchten wir der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Klagenfurt für ihre Zusammenarbeit danken.

Eine Veranstaltung dieser Art wäre ohne Übersetzung nicht gut denkbar. So haben neben den beiden erfahrenen literarischen Übersetzerinnen Eva Srna und Birgit Weilguny, die sich seit Jahren mit großem Einsatz um künstlerische und technische Belange des Festivals bemühen, heuer drei weitere literarische Übersetzerinnen mitgewirkt: Cristina Rascón aus Mexiko, mit Preisen ausgezeichnete Schriftstellerin und Übersetzerin (englisch-spanisch, japanisch-spanisch), Claudia Sierich aus Venezuela, ebenfalls prämierte Dichterin und professionelle Dolmetscherin und Übersetzerin (deutsch-spanisch, spanisch-deutsch) und nicht zuletzt Petra Strien aus Deutschland (spanisch-deutsch), die als Universitätslehrerin und Übersetzerin namhafter lateinamerikanischer AutorInnen auf eine lange Laufbahn zurückblicken kann.

Und schließlich herzlichen Dank im Voraus Ihnen allen, die sie uns an diesen vier Tagen der Poesie begleiten, an denen wir die Gelegenheit haben werden, neun namhaften Stimmen unserer beider Literaturen zuzuhören.

Enrique Moya

Foro Literario Austria – América Latina