Juan Bañuelos, (Tuxtla Gutiérrez, Chiapas, 1932). Dichter, Essayist, Herausgeber und Universitätsprofessor. Er studierte Jus, Romanistik, Philosophie und Diplomatie an der UNAM in Mexiko Stadt. Während seiner langen literarischen Laufbahn erhielt er bedeutende Preise und Auszeichnungen, darunter den Mexikanischen Staatspreis für Poesie (1968), den Kunstpreis von Chiapas (1984), den Staatspreis Carlos Pellicer (2000) und den Lyrikpreis José Lezama Lima (2004). Seine wichtigsten Werke: Puertas al mundo (Tore zur Welt), 1961; Escribo en las paredes, 1965; No consta en Actas (Außer Protokoll), 1971; Destino Arbitrario (Willkür des Schicksals), 1982; Donde muere la lluvia (Wo der Regen stirbt), 1992; El traje que vestí mañana (Der Anzug, den ich morgen trug), 2001 und A paso de hierba, 2005. Seine Gedichte sind nicht nur in den bedeutendsten mexikanischen und einigen internationalen Anthologien vertreten, sondern wurden auch in elf Sprachen übersetzt. Die mexikanische Kritik zählt Bañuelos zu den drei größten zeitgenössischen Dichtern Mexikos. Der Nobelpreiträger Octavio Paz charakterisierte ihn so: „Das Zeichen, das Bañuelos entspricht, ist der Donner: seine Poesie ist gewaltig ... ein sich immer weiter ausdehnender Kreis“.Übersetzung: Eva Srna

 
  Home Fotos V. Festival LAForum Sponsoren ÜbersetzerInnen  
              Español